die maßgeschneiderte Automatisierungslösung
Ihr Partner für
Prozess- und Messtechnik
Wir verbinden physikalisches Know-how mit moderner Messtechnik und entwickeln zuverlässige Lösungen für komplexe Messaufgaben.

Effizienzsteigerung & Qualitätssicherung
Durch die Automatisierung von Mess- und Prüfprozessen können Sie Zeit und Ressourcen einsparen. Unsere Technologien ermöglichen eine schnellere Datenerfassung und -auswertung, was zu einer effizienteren Produktion führt. Weiters können Sie die Qualität Ihrer Produkte sicherstellen und den Anforderungen Ihrer Kunden gerecht werden. Durch gründliche Prüfungen und Validierungen minimieren Sie das Risiko von fehlerhaften Produkten und Rückrufen.

Präzision und Genauigkeit
Unsere Messtechnik & Prüftechniklösungen gewährleisten präzise Messungen für die Steuerung automatisierter Prozesse. Hochwertige Sensoren überwachen Temperatur, Druck, Füllstand und Durchflussrate genau, optimieren Anlagen und erkennen potenzielle Probleme frühzeitig. Unsere Lösungen sichern Zuverlässigkeit, verbesserte Produktqualität und gesteigerte Effizienz.

Kosteneinsparung & Kundenzufriedenheit
Durch die Optimierung Ihrer Prozesse und die Reduzierung von Ausschuss können Sie Kosten senken und Ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern. Unsere Lösungen sind darauf ausgerichtet, Ihre Produktionskosten zu minimieren und die Rentabilität zu maximieren. Indem Sie die Qualität Ihrer Produkte verbessern und konsistente Ergebnisse liefern, können Sie die Zufriedenheit Ihrer Kunden steigern und langfristige Kundenbeziehungen aufbauen.
Messen beginnt mit Verstehen.
Was wir tun…
Komplexe Messaufgaben erfordern mehr als nur den richtigen Sensor. Wir verbinden physikalisches und mathematisches Know-how mit moderner Sensorik, Datenverarbeitung und Automatisierung, um auch dort zuverlässige Lösungen zu entwickeln, wo Standardverfahren an ihre Grenzen stoßen.
Typische Anwendungen sind die Erfassung von Bauteilmaßen, die Bestimmung von Position und Lage sowie die Erkennung von Fehlerstellen, Verschmutzungen oder Abweichungen. Dafür analysieren wir den zugrunde liegenden Prozess, identifizieren relevante Einflussgrößen und entwickeln daraus ein geeignetes Mess- und Auswertekonzept.
Von Machine Vision und Punktwolken über Sensorfusion bis zur mathematischen Modellbildung und Simulation entstehen so robuste, reproduzierbare und industrietaugliche Lösungen für Qualitätssicherung, Prozessanalyse und Bauteilerkennung.
Ihre Branche, unsere Expertise
Zielgruppenorientierte Automatisierungslösungen von Vimotech
Stahl- und Aluminiumherstellung
Automotive
Aerospace
Verpackungsindustrie
Die Basis
Prozessanalyse & Messkonzept
Bevor ein Messsystem entwickelt oder ein Prozess optimiert werden kann, muss klar sein, was tatsächlich gemessen, bewertet oder verbessert werden soll. Gemeinsam mit Ihnen analysieren wir deshalb den bestehenden Prozess, relevante Einflussgrößen, Störfaktoren und technische Randbedingungen.
Komplexe Abläufe zerlegen wir in überschaubare Teilprobleme und schaffen ein fundiertes Verständnis der zugrunde liegenden physikalischen Zusammenhänge. Dabei betrachten wir mögliche Fehlerquellen entlang der gesamten Messkette – von Mechanik, Bauteilstreuung und Umgebungsbedingungen bis hin zu Sensorik und Datenauswertung.
Auf dieser Basis definieren wir Messgrößen, Toleranzen, zulässige Messunsicherheiten und Performance-Parameter. Ebenso berücksichtigen wir Anforderungen an Wiederholbarkeit, Reproduzierbarkeit und Rückführbarkeit und unterscheiden gezielt zwischen tatsächlicher Prozessstreuung und Messabweichungen.
Wo sinnvoll, legen wir Referenzen, Messnormale und geeignete KPIs fest. Je nach Anwendung orientieren wir uns dabei an etablierten Regelwerken wie ISO 10012, ISO 14253 sowie den Methoden der Measurement Systems Analysis (MSA).
So entsteht eine belastbare technische Grundlage für Sensorikauswahl, Messkonzept und spätere Abnahme – und eine objektive Basis, um Verbesserungen zuverlässig nachweisen zu können.
Erst Mechanik. Dann Magie.
Mechanik & Sensorik richtig auslegen
Die Qualität eines Messsystems wird nicht erst durch den Auswertealgorithmus bestimmt. Entscheidend ist, dass Mechanik, Sensorik und Software als Gesamtsystem betrachtet werden. Fehler, die bereits durch ungünstige Mechanik oder ungeeignete Sensorik entstehen, lassen sich später nur begrenzt durch Software kompensieren.
Deshalb analysieren wir zunächst die mechanischen Voraussetzungen des Messprozesses. Dazu gehören Positionierung und Fixierung des Bauteils, Steifigkeit, Wiederholgenauigkeit, Bewegungsabläufe, Verschleiß sowie Temperatur-, Vibrations- und weitere Umgebungseinflüsse. So lässt sich bereits früh abschätzen, welche Messgenauigkeit unter realen Produktionsbedingungen tatsächlich erreichbar ist.
Darauf aufbauend wählen wir das geeignete Messprinzip und die passende Sensorik. Dabei betrachten wir nicht nur die nominelle Genauigkeit eines Sensors, sondern unter anderem Messbereich, Auflösung, Messgeschwindigkeit, Oberflächenbeschaffenheit, Einbausituation, Umgebungsbedingungen, Kalibrierbarkeit und Datenverarbeitung.
Bei optischen Messverfahren berücksichtigen wir außerdem Optik, Beleuchtung, Sichtwinkel und die Eigenschaften der zu messenden Oberfläche. Gerade reflektierende, transparente oder stark variierende Materialien können entscheidend dafür sein, welches Messverfahren zuverlässig eingesetzt werden kann.
Bereits bei der Auslegung berücksichtigen wir, wie das System später kalibriert, überprüft und gewartet werden kann. Messaufnahmen, Referenzen und Kalibriermöglichkeiten werden so gestaltet, dass Veränderungen durch Wartung, Verschleiß oder mechanische Eingriffe erkannt und kompensiert werden können.
Unser Grundsatz lautet dabei: Mechanik vor Sensorik, Sensorik vor Software. Eine sauber ausgelegte Messkette reduziert Entwicklungsaufwand, erhöht die Robustheit und schafft die Grundlage für wiederholgenaue und langfristig stabile Messergebnisse.
Ein Messsystem ist nur so gut wie die Verarbeitung seiner Daten. Unser Ziel ist es, Messergebnisse schnell, reproduzierbar und nachvollziehbar bereitzustellen – auch bei großen Datenmengen und kurzen Zykluszeiten.
Dazu trennen wir Datenerfassung und Datenauswertung klar voneinander und strukturieren den gesamten Verarbeitungspfad so, dass nur jene Daten verarbeitet werden, die für das Messergebnis tatsächlich notwendig sind. Wo sinnvoll, beginnen Auswertungen bereits während der laufenden Erfassung oder werden parallelisiert, um Zykluszeiten möglichst gering zu halten.
Neben dem Messergebnis speichern wir – abhängig von der Anwendung – auch Rohdaten, relevante Prozessdaten und die verwendete Auswerteversion. Dadurch können Messungen später reproduziert, Ursachen für IO-/NIO-Entscheidungen nachvollzogen und Algorithmen gezielt weiterentwickelt werden.
Besonderen Wert legen wir auf Versionierbarkeit und Rückverfolgbarkeit. Damit bleibt dokumentiert, mit welchem Softwarestand, welchen Parametern und welchen Eingangsdaten ein Messergebnis entstanden ist.
Die Ergebnisse werden so visualisiert, dass Bediener und Qualitätssicherung Abweichungen schnell erkennen und nachvollziehen können. Gleichzeitig können die Daten an übergeordnete Systeme angebunden und für Reporting, Qualitätsnachweise, Prozessoptimierung oder spätere Analysen genutzt werden.
So entsteht nicht nur ein schnelles Messsystem, sondern eine belastbare Datenbasis für Qualität, Diagnose und kontinuierliche Verbesserung.
Prüftechnik
Sensordaten verarbeiten & nachvollziehbar speichern
die Weisheit der Masse
Punktwolken erfassen & intelligent auswerten
Laser, Kameras und optische 3D-Sensoren erzeugen innerhalb kurzer Zeit große Mengen räumlicher Messdaten. Die eigentliche Herausforderung beginnt jedoch erst danach: Aus der Punktwolke müssen zuverlässige, reproduzierbare und für den Prozess relevante Informationen gewonnen werden.
Je nach Anwendung bestimmen wir aus den erfassten Daten Bauteilmaße, Position und Lage, Oberflächenabweichungen oder geometrische Merkmale. Dabei können sowohl bekannte als auch nur teilweise bekannte Geometrien ausgewertet und miteinander in Beziehung gesetzt werden.
Besonders wichtig ist eine saubere Kalibrierung und Transformation der Koordinatensysteme. Werden Sensor oder Bauteil bewegt, verknüpfen wir die Messdaten mit der Maschinenkinematik und berücksichtigen Positioniergenauigkeit, mechanische Veränderungen und mögliche Drift. Nach Wartungsarbeiten oder durch Verschleiß kann das System gezielt neu kalibriert werden.
Große Punktwolken reduzieren und strukturieren wir so, dass nur die tatsächlich benötigten Informationen verarbeitet werden. Rauschen, Ausreißer und irrelevante Bereiche werden gezielt behandelt, um Auswertezeit und Datenmenge zu reduzieren, ohne die notwendige Messqualität zu verlieren.
Die Verarbeitung erfolgt je nach Komplexität direkt auf der SPS oder auf einem Industrie-PC. Rohdaten und Ergebnisse können gespeichert und visualisiert werden, sodass Messungen später reproduzierbar bleiben und Abweichungen für Bediener und Qualitätssicherung nachvollziehbar dargestellt werden können.
So entstehen aus räumlichen Messdaten konkrete Informationen für Qualitätsprüfung, Bauteilerkennung, Positionierung, Verschleißanalyse und Prozessoptimierung.
Kamerasysteme bieten eine sehr flexible Möglichkeit, Bauteile und Prozesse berührungslos zu erfassen. Typische Anwendungen sind die Erkennung von Material- und Oberflächenfehlern, Bauteilklassifizierung, Maßprüfung, Anwesenheitskontrolle sowie die Bestimmung von Position und Lage.
Entscheidend für ein zuverlässiges Vision-System ist jedoch nicht nur die Kamera selbst. Auflösung, Optik, Beleuchtung, Einbausituation, Bauteilpositionierung und Oberflächeneigenschaften bestimmen wesentlich, wie stabil und reproduzierbar eine Auswertung funktioniert. Deshalb betrachten wir das komplette System bereits bei der Auslegung.
Je nach Aufgabenstellung setzen wir klassische Bildverarbeitung, geometrische Verfahren oder datenbasierte Methoden ein. Unser Ziel ist dabei stets eine robuste und nachvollziehbare Auswertung, die auch bei wechselnden Produktionsbedingungen zuverlässig arbeitet.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Identifikation und Rückverfolgbarkeit. Wir integrieren nicht nur Kameras zur Erfassung von QR- oder DMC-Codes, sondern auf Wunsch auch die zugehörigen Markiersysteme, mit denen Bauteile direkt im Prozess gekennzeichnet werden. Markiersystem und Erfassungskamera binden wir gemeinsam an Ihre Steuerung sowie an übergeordnete Produktions- oder Kundensysteme an.
So können Bauteile eindeutig identifiziert, Produktionsdaten automatisch zugeordnet, Rezepturen geladen und Prozess- oder Qualitätsinformationen lückenlos dokumentiert werden.
Rohbilder, Messergebnisse und relevante Prozessinformationen können gespeichert werden, sodass Entscheidungen später nachvollzogen und Fehlerbilder gezielt analysiert werden können. So wird aus einer Kamera ein zuverlässiges Werkzeug für Qualitätssicherung, Identifikation, Rückverfolgbarkeit und Prozessautomatisierung.
Mehr sehen. Sicher entscheiden.
Machine Vision
Mehr Sensoren. Mehr Wahrheit.
Sensorfusion
Ein einzelner Sensor bildet meist nur einen Teil des tatsächlichen Prozesses ab. Durch die Kombination mehrerer unabhängiger Messgrößen können wir Messergebnisse plausibilisieren, Unsicherheiten reduzieren und zusätzliche Informationen über Bauteil oder Prozess gewinnen.
So kann beispielsweise eine geometrische Messung mit Temperatur-, Kraft-, Weg-, Druck- oder Vibrationsdaten ergänzt werden. Dadurch lassen sich Einflüsse berücksichtigen, die mit nur einem Messverfahren verborgen bleiben – etwa thermische Ausdehnung, mechanische Belastung oder veränderte Prozessbedingungen.
Entscheidend ist dabei nicht die Anzahl der Sensoren, sondern deren sinnvoller Zusammenhang. Wir analysieren, welche Messgrößen tatsächlich zusätzliche Information liefern, und führen diese über geeignete mathematische Modelle und Auswerteverfahren zusammen.
So entstehen robustere, genauere und aussagekräftigere Messergebnisse – besonders bei komplexen Prozessen, bei denen einzelne Sensoren an ihre Grenzen stoßen.
Wenn ein Prozess ausreichend verstanden ist, lässt sich sein Verhalten häufig durch ein vereinfachtes mathematisches oder physikalisches Modell beschreiben. Genau hier setzen wir an: Wir reduzieren komplexe Zusammenhänge auf jene Einflussgrößen, die für die jeweilige Aufgabenstellung tatsächlich relevant sind.
Mit solchen Modellen können wir Prozessparameter untersuchen, Anlagenverhalten vorhersagen und geplante Änderungen virtuell testen, bevor sie an der realen Maschine umgesetzt werden. Gerade bei thermischen oder sehr langsamen Prozessen ist das ein großer Vorteil: Versuche, die in der Realität Stunden dauern würden, können im Modell wesentlich schneller bewertet werden.
Dabei verfolgen wir nicht das Ziel, jedes physikalische Detail möglichst aufwendig abzubilden. Entscheidend ist ein ausreichend genaues, nachvollziehbares und rechenbares Modell, das konkrete technische Entscheidungen unterstützt. Dieses Prinzip entspricht auch dem Ansatz sogenannter Reduced-Order-Modelle, bei denen Rechenaufwand gezielt reduziert wird, ohne das relevante Systemverhalten aus den Augen zu verlieren.
Die Modelle können beispielsweise für Parameteroptimierung, Machbarkeitsanalysen, Variantenvergleiche, virtuelle Tests oder die Vorbereitung einer Inbetriebnahme eingesetzt werden. Simulation und virtuelle Inbetriebnahme werden in der Industrie gerade deshalb genutzt, um Fehler und Optimierungspotenzial möglichst vor Eingriffen an der realen Anlage zu erkennen.
Für Entwicklungsaufgaben genügt häufig ein gezielt vereinfachtes Modell. Bei entsprechendem Nutzen können wir dieses jedoch weiterentwickeln und in den späteren Betrieb integrieren – beispielsweise zur Vorhersage von Prozessdauer und Prozessverhalten, zur Rezepturoptimierung oder als Entscheidungsunterstützung für den Bediener.
So wird aus physikalischem Prozessverständnis ein Werkzeug, mit dem sich Änderungen schneller bewerten, Entwicklungsrisiken reduzieren und Prozesse gezielt optimieren lassen.
Erst simulieren. Dann probieren.
Modellbildung und Simulation
Das Vimotech Erfolgskonzept
Mess- & Prüftechnik weitergedacht
Robustheit und Langlebigkeit sowie Flexibilität und Anpassungsfähigkeit
Die Geräte müssen den anspruchsvollen Bedingungen in industriellen Umgebungen standhalten, wie z. B. hohen Temperaturen, Feuchtigkeit, Vibrationen und chemischen Einflüssen. Weiters sollte sich die Technologie problemlos in unterschiedliche Anwendungen und Systeme integrieren lassen und sich an veränderte Anforderungen anpassen können.
Datenerfassung und -analyse
Neben der Erfassung von Messdaten ist auch die Analyse und Interpretation dieser Daten von entscheidender Bedeutung. Fortschrittliche Analysewerkzeuge können dabei helfen, Muster zu erkennen, Anomalien zu identifizieren und Optimierungspotenziale aufzuzeigen.
Konformität und Zertifizierung - Integration von Industrie 4.0-Technologien
Insbesondere in regulierten Branchen wie der Stahl- und Aluminiumindustrie ist es wichtig, dass die Messtechnik den geltenden Normen und Standards entspricht und möglicherweise Zertifizierungen wie ISO 9001 oder NADCAP-Zulassungen besitzt. Die Einbindung von Industrie 4.0-Technologien wie IoT (Internet der Dinge), künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen ermöglicht eine noch intelligentere und vorausschauendere Nutzung von Messtechnik und Prüftechnik in der Automatisierung.

